Achtung Glastür! So vermeiden Sie schmerzhafte Zusammenstöße

In der Architektur liegen sie momentan stark im Trend – Gebäude mit großen Glasflächen und Fenstern. Sie stehen für Offenheit, Leichtigkeit, Komfort und spenden dem Bewohner Licht und Sonne. Der Bauplaner sollte allerdings nicht die Gefahren außer Acht lassen, die durch verglaste Wände entstehen. Immer wieder passieren schwere Unfälle, weil Personen gegen Glasfronten laufen. Die ASR A1.6 enthält daher Sicherheitsanforderungen, die dieses Risiko minimieren sollen. Bei Einhaltung steht einer hellen, offenen Bauweise nichts im Weg.

Es geht so schnell. Im falschen Moment nicht aufgepasst und die Nase macht Bekanntschaft mit einer Glasfront. So etwas kann harmlos ausgehen aber auch zu schweren Kopfverletzungen führen. Um solche Kollisionen zu verhindern, müssen Glasfronten gekennzeichnet werden. Das gilt im Speziellen für Türen, die zu mehr als drei Vierteln durchsichtig sind. Lichtdurchlässige Glaswände im Bereich von Arbeitsplätzen oder Verkehrswegen zählen ebenfalls dazu. Hier muss eine deutlich wahrnehmbare Kennzeichnung in Augenhöhe angebracht werden.

Kennzeichnung von Glastüren und –wänden

Um Glastüren und –wände absolut „kollisionssicher“ zu machen, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:

  • Kennzeichnung durch Klebefolien, Symbole, farbige Tönungen, Bildzeichen, geätzte Scheiben, auffällige Handleisten, Griffe, Türrahmen oder chemische/mechanische Kenntlichmachung bereits bei der Herstellung
  • Kennzeichnung in Augenhöhe (nicht höher als 2 m)
  • Kennzeichnung sollte sich deutlich vom Hintergrund abheben
  • Ausreichende Größe der Kennzeichnung wählen
  • Lieber mehrere kleinflächige Aufkleber zur Kennzeichnung benutzen; zu große Folienstücke erhöhen bei Glasbruch das Verletzungsrisiko

Zur Kennzeichnung von Glastüren eignen sich besonders Sichtschutzfolien und Glasdekoraufkleber. Sie sind nicht nur gut sichtbar sondern haben auch einen dekorativen Effekt. Sie erhalten die Klebefolien im brewes Onlineshop.

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Weitere Schutzmaßnahmen

Die Sicherheit von Glastüren hängt nicht nur von der Kenntlichmachung ab. Auch das Material aus dem die Tür besteht ist von Bedeutung. Manche Glasfronten stellen trotz einer deutlichen Kennzeichnung eine Gefahr dar. Personen können in die Glasfläche hineinstürzen oder im Gedränge hineingedrückt werden. Splittert dann das Glas ist das Verletzungsrisiko immens. Deshalb müssen solche Fronten aus bruchsicherem Glas bestehen bzw. durch ein Geländer, Gitter oder Netz abgesichert sein.