Graphische Symbole – Sicherheitszeichen – Sicherheitsleitsysteme nach DIN ISO 16069:2019-04

Im Falle eines Brandes oder anderen Notfalles müssen Personen ein Gebäude schnell und idealerweise ohne das Entstehen von Panik verlassen können.

Die neu angepasste DIN ISO 16069 beschreibt die Grundlagen für die Gestaltung und Anwendung von elektrischen und langnachleuchtenden Komponenten. Diese werden für die Erstellung von optischen Sicherheitsleitsystemen verwendet.

 

Wichtige Inhalte, die gegenüber der ISO 16069:2004 geändert wurden:

  • die Leuchtdichteanforderungen an die Komponenten der elektrischen Systeme wurden aktualisiert;
  • die Leuchtdichte der Komponenten und die Maße von nicht-elektrischen langnachleuchtenden Systemen wurden aktualisiert;

Die Norm gibt wichtige Hinweise zur Planung von Sicherheitsleitsystemen und somit zur Auswahl der Art, Anzahl und Größe der notwendigen Rettungs- und Sicherheitsbeleuchtung, langnachleuchtenden Fluchtweg- und Rettungszeichen und Leitmarkierungen. Außerdem werden die notwendigen Anregungsbedingungen für langnachleuchtende Sicherheitsleitsysteme durch die Raumbeleuchtung definiert.

„Sicherheitsleitsysteme müssen für alle Risikosituationen, die durch Risikobewertungen festgelegt wurden, installiert und in Betrieb gesetzt werden. Beispiele für Situationen umfassen die Verdunklung des Fluchtweges und der Fluchtwegzeichen aufgrund eines möglichen Versagens der Stromversorgung für die Fluchtwegbeleuchtung oder das Risiko, dass Rauch den Fluchtweg und die Notausgangstüren verdeckt.“ Auszug DIN ISO 16069:2019-04

 

Deshalb wurden dafür viele Anforderungen festgeschrieben, z. B:

  • Leitmarkierungen müssen so durchgehend wie möglich sein (4 Markierungen je Meter sind als durchgehend zu betrachten)
  • In mehrstöckigen Einrichtungen muss eine Nummerierung der Stockwerke und ein Treppeninformationssystem vorhanden sein
  • Notausgangstüren müssen besonders hervorgehoben werden
  • Fluchtwegzeichen an Notausgangstüren sind am Türrahmen oder an der Wand neben der Türöffnungsvorrichtung in einer Höhe zwischen 1,2 m und 1,5 m über dem Boden anzubringen (nicht am Türflügel!).
  • Alle Vorderkanten von Stufen und Höhenänderungen von Rampen müssen markiert werden

 

Für langnachleuchtende Sicherheitsleitsysteme gilt unter anderem:

  • Alle Komponenten müssen bis mindestens 1 Stunde nach Ausfall der Beleuchtung noch sichtbar sein
  • Alle Komponenten müssen die gleiche Leuchtdichteleistung und mindestens Leuchtklasse C aufweisen (mindestens 140 mcd/m²)
  • Die Mindestzeichenhöhe von an der Wand angebrachten langnachleuchtenden Fluchtwegzeichen darf nicht weniger als 150 mm betragen

 

SECUglow® ist unsere leistungsstarke Lösung für langnachleuchtende Produkte. Das Sortiment umfasst die Kennzeichnung von Rettungs- und Verkehrswegen, Gefahrenstellen sowie sicherheits- und brandschutztechnischen Einrichtungen.

Die Leuchtkraft unserer langnachleuchtenden Schilder

nachleuchtend SECUglow 185/24 – 2000 = 185 mcd/m2 nach 10 Minuten, 24 mcd/m2 nach 60 Minuten, Abklingdauer 2000 Minuten

übertrifft die Leuchtstärkeforderungen der DIN 16069.

 

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