„Tag des weißen Stockes“ am 15. Oktober

Blindenstock auf Bodenmarkierung (Leitstreifen)

Für viele Menschen mit Sehbebinderung ist das Orientieren im öffentlichen Raum noch immer eine große Herausforderung. Daher haben die Vereinten Nationen den 15. Oktober weltweit zum „Tag des weißen Stockes“ ernannt.

Er soll auf die Situation blinder Menschen und Personen mit Sehbehinderung aufmerksam machen und den Wiedererkennungswert des weißen Stocks als Symbol für Blinde festigen. Der Stock hilft bei der Orientierung, welche jedoch nur mit durchgängiger Markierung mit Bodenleitsystemen wie Bodenindikatoren vollständig möglich ist. Diese Leitstreifen und Noppen finden sich vor allem im Verkehrsraum und dort an Knotenpunkten, wie zum Beispiel Bahnsteigen, Bushaltestellen und Fußgängerüberwegen sowie Fußgängerampeln.Schild mit Rollstuhlfahrer-Piktogramm und Aufschrift BARRIEREFREI

Auch in öffentlichen Gebäuden wird „barrierefreies Bauen“ immer wichtiger, um Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung Zugang und Nutzung zu diesen ohne zusätzliche Hilfe zu ermöglichen. Aber auch immer mehr Firmen legen Wert auf die Zugänglichkeit Ihrer Gebäude für Mitarbeiter und Kunden mit Behinderung.

Die Ausweisung von bestimmten Punkten ist notwendig, beispielsweise die Kenntlichmachung von Notausgängen oder anderen Orten wie Foyer, Kantinen oder Toiletten. Dies kann über verschiedene Leitsysteme am Boden, auf Handläufen an Geländern oder als Piktogrammschilder mit Brailleschrift (Blindenschrift) an Türen und Wänden erfolgen.

Mehr zum Thema barrierefreie Beschilderung finden Sie auf der Seite Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung.